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Kreiseinsatzzentrale (KEZ) Altötting

 

KEZ1

 

Entwicklung
Mit der Übernahme der Alarmierung für die Feuerwehren durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Traunstein am 17.06.2010 ging die Nachalarmierungsstelle (NASt) in die KEZ für den Landkreis Altötting über.
Die NASt Altötting nahm 1994 ihren Betrieb auf und begleitete in den 16 Betriebsjahren zahlreiche Einsätze. Eine besondere Herausforderung war, wie auch für anderen Hilfsorganisationen im Landkreis, der Besuch des Papstes 2006. Hier wurde neben der Nachalarmierungsstelle auch eine „Service-Leitstelle“ für die Abwicklung des Ereignisses aufgebaut und betrieben.
Im November 2009 wurde dann duch das Landratsamt Altötting der Beschluss gefasst im Landkreis eine KEZ zu betreiben und diese in Altötting anzusiedeln.

Aufgaben
Gemäß Art. 5 des „Gesetzes über die Errichtung und den Betrieb Integrierter Leitstellen“ können Landkreise und kreisfreie Gemeinden Kreiseinsatzzentralen einrichten.
Diese übernehmen folgende Aufgaben:
- Unterstützung des Einsatzleiters in Abstimmung mit der Integrierten Leitstelle
- Übernahme bestimmter nicht zeitkritischer Einsätze

Personal
Der aktuelle Personalstand beträgt 14 Mann. Dies sind ausschließlich aktive Mitglieder der Feuerwehr Altötting, die freiwillig diesen Zusatzdienst mit dem damit verbundenen Mehraufwand leisten.
Zuständige Führungskraft in der Kreisbrandinspektion ist KBM Martin Estermaier.

Ausbildung
Für Mitglieder der KEZ wurde eine Mindestanforderung an die Ausbildung erstellt. Folgende Lehrgänge sollten nachgewiesen werden:
- Truppmann/ Truppführer
- Sprechfunker
- Gruppenführer (Einsatzleiter KEZ)
Zusätzlich werden interne Betriebs-Übungen durchgeführt.

Unterbringung
Hauptraum der KEZ ist der 2003 errichtete Anbau am Feuerwehrgerätehaus Altötting. Hier sind die Arbeitsplätze für den Einsatz mit der erforderlichen Technik untergebracht. Ein weiterer Büroraum im Erdgeschoss wird bei größeren Schadenslagen für die Abwicklung ausgehender Telefonate genutzt.

 

Technik
Hardware:
- 2 PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang und OpenOffice
- 1 Server
- 1 Ausweicharbeitsplatz im Nebenraum
- 1 ISDN-Telefonanlage mit 3 Mobilteilen
- 2 Faxgerät (Ein/Ausgang)
- 1 Multifunktionsdrucker
- 1 Analog-Telefonanschluß (für alle Fälle)
- Kartenwand mit verschiedenen Karten (Strassen, Bahn, Forst)
- 3 Funkgerät 4m
- 1 Funkgerät 2m

Software:
- LUMIS - Euro-DMS
- FMS-Auswertung FMS32-PRO
- Einsatz-Management-System EMS zur Lagedarstellung und Dokumentation
- Gefahrgutsoftware Hommel, bzw. Zugriff auf Online-Datenbanken


 

Erreichbarkeit: